Seniorenbetreuung im eigenen Zuhause – der Blog


23.02.2018

Diese Woche haben wir erfahren, dass es wohl defintiv einen neuen nationalen NAV Hauswirtschaft geben wird. Nun, das ist prinzipiell eine gute Nachricht, nur - was kommt danach?

Unsere neuen Leih-Arbeitsverträge wie auch Verleihverträge wurden soeben vom AWA Zürich abgenommen. Wahrscheinlich müssen diese nach dem neuen NAV, siehe oben, im Sommer wieder angepasst werden.... Die Schweiz ist zumindest bei der Rechtssprechung einfach noch nicht richtig bereit für die 24 Stunden Betreuung.

Nächste Woche werden wir einen Werbedokumentarfilm über unsere Dienstleistung drehen! Ebenfalls nächste Woche dürfen wir anlässlich der 31. GV den Kantonalen Rentnerverein Schaffhausen unser Betreuungskonzept vorstellen. Wir freuen uns sehr auf beide Anlässe und sind gespannt auf die Ergebnisse.

Am 17. März 2018 sind wir mit einem Stand an der ExpoSenio in Baden mit dabei. Wir sind das erste Mal vor Ort und hoffen anlässlich dieses Anlasses viele interessierte Menschen über unsere Altersheim Alternative informieren zu können.

In den sozialen Medien sind wir auch immer ein bisschen "unterwegs". Leider stellen wir immer öfters fest, dass es Betreuerinnen gibt, welche Lügengeschichten über die AWH verbreiten. Da wird alles mögliche und unmögliche behauptet. Meistens ist es einfach rauszufinden ob gelogen wird oder nicht, vor allem wenn die betreffende Betreuerin gar nie bei uns gearbeitet hat...;-)

So, nun wünschen wir allen einen nicht allzu kalten Restwinter und hoffen auf einen baldigen Frühlingsanfang.





11.12.2017

Gerne posten wir hier einen etwas anderen Blogeintrag - den ü90 Blog, einer AWH Kundin:

Grüezi  mitenand!

 

Ich bin die Hedy aus Wädenswil. Wenn ich mich beschreiben sollte, würde ich sagen: “Ich bin die lustigste, fröhlichste und zufriedenste 97-jährige der Schweiz, die gerne Spass hat und gerne Sport macht.“

 

Aber wie das so im Leben ist, ab bestimmten Lebensalter benötigt man doch bisschen Hilfe im Haushalt und es ist immer schön jemanden an der Seite zu haben, die mir jeden Wunsch erfüllt. OK, fast jeden Wunsch☺

Genau deshalb habe ich mich für eine 24-Stunden Betreuung entschieden. So kann ich das Leben in gewohnter Umgebung weitergeniessen, nämlich in meinem Zuhause!

 

Ich stehe um ca. 6 Uhr morgens auf und mache Morgentoilette. Danach setze ich mich hin und lege die Karten (Patience) und warte geduldig, bis sich meine liebevolle Betreuerin um ca. 07 Uhr blicken lässt und mir ein Lächeln schenkt. Es wird für mich immer ein gesundes Frühstück gemacht. Jeden Morgen esse ich Birchermüsli mit viele frischen Früchten.

 

Dann, zwischen 08:30-09:00 Uhr begleitet mich meine Hilfe ins Fitness. Dort mache ich Krafttraining und sehe viele Freunde. Manchmal schwatzt man ein bisschen, da auch die Gesichtsmuskeln trainiert werden müssen. ☺ Nach einer Stunde holt mich meine Hilfe wieder ab.

 

Bei der Erholung bis Mittagsessen löse ich gerne Kreuzworträtsel.

Zum Mittagessen gibts dann immer viel Gemüse, 1-mal Fisch und ca. 2 – 3-mal Fleisch pro Woche. Es wird wenig Fett, wenig Zucker und wenig Salz benutzt, da ich oft hohen Blutdruck habe.

Anschliessend esse ich noch gerne einen Schoggi-Joghurt, der schmeckt immer erfrischend.

 

Nach dem Mittagsessen mache ich es mir in meinem Sessel gemütlich und freue mich auf 15:00 Uhr, wo wir zusammen mit meiner Betreuerin eine grosse Tasse Cappuccino trinken und wir gemeinsam unsere Serie anschauen.

 

Nachmittags, bei guter Witterung, machen wir ca. 1 Stunde Spaziergang. Es wird dabei viel erzählt und gelacht.

Nach dem Spaziergang mache ich es mir wieder im Sessel gemütlich und es folgt wieder Kreuzworträtsel lösen oder Karten legen.

 

Um ca. 18:00-18:30 Uhr bereitet Marta das Abendessen vor. Bei mir gibts immer einen gemischten Salat mit Tomaten, Käse, Kräutern, Salatkernen und Zitronensaft. Was auch sehr wichtig ist, trinken-trinken-trinken! Bei mir sind es ca. 2 L Flüssigkeit am Tag.

 

Abends schaue noch bisschen fern, danach mache ich mich fertig fürs Bett. Im Bett wird dann noch bisschen gelesen bis sich meine Augen schliessen.

 

Bin für viele-viele Menschen ein Vorbild, bei mir kann man sich immer ein Stück von der guten Laune abholen.

Eure Hedy





29.05.2017


Es ist wieder an der Zeit das Thema der Seniorenbetreuung zu Hause etwas genauer anzuschauen. Besser gesagt die 24 Stunden Seniorenbetreuung im eigenen Zuhause. Der Begriff Betreutes Wohnen trifft unsere Dienstleistung fast am besten.
Wir stellen leider immer wieder fest, dass die Schweiz noch nicht richtig bereit ist, ein solchen Betreuungsmodell zuzulassen. Einerseits die gesellschaftliche Einstellung, obschon es früher vor der Zeit der Altersheime nichts anderes gab und andererseits die politische Problematik. Es fehlen komplett die Anreize seine eigenen Familienmitglieder zu betreuen und zu pflegen. Der Staat fördert es nicht und sowieso – wenn alle in der Familie arbeiten, wer soll dann die Grossmutter betreuen?

Was sollen wir aber tun, wenn laut Demographie Prognose, die Altersheime bald aus allen Nähten platzen? Der Staat hilft nicht und die Familien können die Betreuung aus eigener Kraft nicht alleine stemmen. Die Antwort wäre so einfach und flexibel: wir betreuen und pflegen unsere Angehörigen im eigenen Zuhause durch professionelle Betreuungskräfte. Es braucht kein zusätzlicher Wohnraum. Weit in die Zukunft muss dabei auch nicht geplant werden, da man nur die benötigten Seniorenbetreuer vorzu rekrutieren muss. Zudem wäre das wahrscheinlich auch für den Staat eine günstigere Variante, ganz zu schweigen von den Vorzügen eines menschenwürdigen alterns.

Leider hilft der Staat tatsächlich wenig. Wir als 24 Stunden Betreuungsagentur erkenne sehr wenig bis keine Hilfestellung was das Betreuungsmodell zu Hause angeht. Die Betreuung zu Hause wird aus unserer Sicht in keiner Art und Weise gefördert. Klar, die Spitex ist seit eh und je da und übernimmt die Pflege. Aber die menschenwürdige Betreuung wird komplett ausser Acht gelassen. Gerade bei Krankheiten wie Demenz, Alzheimer oder Parkinson braucht es unseres Erachtens eine individuelle und sehr persönliche Betreuung. Wir als 24 Stunden Betreuungsdienst wünschen uns zumindest ein wenig Unterstützung der Behörden, um sich gegen von aussen in die Schweiz eindringene “Schwarze Schafe” zu behaupten.

Nebst Home Instead, als grösster Anbieter von Betreuungs- und Pflegedienstleitungen, gibt es einige kleinere und grössere Agenturen in der Schweiz, welche ihre Arbeit korrekt anbieten. Die ein bis drei unseriösen Anbieter preisen Ihre Dienstleistungen zu sehr unrealistischen Preisen an und machen sich durch die direkte Vermittlung aus dem Ausland strafbar. Die Familien, welche eine solche Seniorenhilfe in Anspruch nimmt macht sich wegen Förderung von Scheinselbständigkeit ebenfalls schuldig. Uns ist aber kein Fall in der Schweiz bekannt, wonach weder eine Familie noch eine fremdländische Agentur zu Rechenschaft gezogen wurde.

Die entstandene Grauzone wird so immer grösser und die Nachahmer stehen schon bereit. Aber auch die Privathaushalte können praktisch schalten und walten wie es ihnen passt. Hier gibt es praktisch keine Kontrolle. Aus diesem Grund appellieren wir an den Staat und deren Einwohner: seid offen für würdevolles Altern im eigenen zu Hause. Beim Wohnen im Alter geht es nicht nur um finanzielle Aspekte sondern um einen respektvollen Umgang mit unseren Nächsten.




11.05.2016

Gestern kam ein Bericht auf NDR Fernsehen über eine Pflegeeinrichtung: https://www.ndr.de/[...]drei2154.html
Dieser zeigte auf, dass es grosse Missstände in diesem Altersheim gibt. Und zwar nicht nur gegen die Senioren, sondern auch gegen das Personal. Ich gehe davon aus, dass dieses Heim unter einem starken Kostendruck steht und versucht auf allen Ebenen Einsparungen zu tätigen. Nachfolgend nun meine Schlussfolgerungen, speziell für die Schweiz.

Meines Erachtens aber leider auf die falsche Art. «Pflegen», im Sinne der Schweizer Rechtsprechung ist grundsätzlich nicht das Problem. Das ist gesetzlich vorgegeben und wir wird penibel dokumentiert. Viel wichtiger sehe ich die «Betreuung». Und dafür haben Alters- und Pflegeheime schlicht keine Zeit. Und Zeit ist Geld. Und Betreuung macht meistens ca. 23 Stunden am Tag aus – Pflege nur ca. 1 Stunde.

Aus diesen Gründen sehe ich eine grosse Zukunft in der Seniorenbetreuung zuhause. Dieses Modell wird die Schweiz früher oder später (zurück)erobern. So eigentlich, wie es früher war und heute noch in den meisten Ländern dieser Erde praktiziert wird. Keine Abschiebung ins Altersheim, sondern für einander da sein. Den Zusammenhalt der Familie in den Vordergrund rücken.

In der Schweiz haben wir verschiedene Aspekte, welche die Betreuung zuhause behindern:
Aus verschieden Gründen glaube ich, dass die Zeiten der Altersheime jedoch gezählt sind:
Die Demografie zeigt eindrücklich auf, dass in den nächsten Jahren der Bedarf an Hilfe für Senioren extrem steigen wird. Die Alters- und Pflegeheime können dies unmöglich selbst stemmen. Wahrscheinlich müssen nebst der Betreuung zuhause auch noch andere Konzepte folgen um allen ein Altern in Würde zu ermöglichen.

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per Telefon: 043 243 33 88
Bitte beachten Sie, dass unsere Mitarbeitenden keine Pflegedienstleistungen (wie Messung der Vitalzeichen, Bestimmung Zucker in Blut und Urin, Wundversorgungen, Spritzen verabreichen, Blutentnahmen etc.) erbringen.

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